
| Länge | Aufstieg | Abstieg | Minimale Höhe | Maximale Höhe | Ungefähre Dauer |
|---|---|---|---|---|---|
| 10.61 km | 22 m | 20 m | 434 m | 452 m | 2:30 h |
Die Leinen sind griffbereit, die Rucksäcke gepackt – wir stehen in Flüelen am Hafen und warten auf das Schiff. Unsere zwei Hunde sind genauso gespannt wie wir. Schon beim Einsteigen liegt dieses besondere Gefühl in der Luft: Ein neues Abenteuer erwartet uns:Weg der Schweiz von Flüelen nach Bauen.
Langsam gleitet das Schiff über den Urnersee. Das Wasser ist ruhig, die Berge ragen steil empor, und mit jedem Meter lassen wir den Alltag mehr hinter uns. Die Fahrt ist entspannt, auch mit Hunden – genug Platz, frische Luft und ständig etwas zu entdecken.
In Bauen angekommen, wirkt alles plötzlich ruhig und fast ein bisschen mediterran. Palmen, kleine Gassen, das Seeufer – ein Ort, an dem man gerne länger bleiben würde. Doch wir schnüren die Schuhe, klicken die Leinen ein und machen uns auf den Weg.
Der Weg der Schweiz führt uns direkt am Wasser entlang. Mal schattig, mal sonnig, mal ganz nah am See, dann wieder leicht erhöht mit weitem Blick über das glitzernde Blau. Unsere Hunde sind in ihrem Element – schnuppern, entdecken, immer wieder neugierig voraus.
Schon bald erreichen wir einen der ersten Zugänge zum Wasser. Die Hunde brauchen keine Einladung – rein ins kühle Nass! Auch wir gönnen uns eine kurze Pause, geniessen die Ruhe und das sanfte Plätschern der Wellen.
Weiter geht’s, vorbei an schönen Rastplätzen und gepflegten Grillstellen direkt am See. Immer wieder bieten sich perfekte Orte für eine Pause an – mit Aussicht, Schatten und direktem Wasserzugang.
Dann tauchen wir ein in ein ganz besonderes Highlight der Strecke: den neu inszenierten Harderbandtunnel zwischen Isleten und Bauen. Mitten im Fels gelegen und doch voller Leben, ist er weit mehr als nur ein Durchgang. Auf rund 300 Metern begleiten uns Lichtinstallationen, künstlerische Elemente und eindrucksvolle Worte. Der Tunnel spielt mit Perspektiven, überrascht und regt zum Nachdenken an – ein Erlebnis, das man so auf einer Wanderung nicht erwartet und das noch lange nachwirkt.
Nach diesem Abschnitt öffnet sich der Blick wieder auf den See – jedes Mal aufs Neue beeindruckend. Die Strecke zieht sich angenehm dahin, ohne grosse Schwierigkeiten, aber mit genug Abwechslung, dass es nie langweilig wird.
Die Sonne begleitet uns, und wir sind froh um jeden schattigen Abschnitt und jede Abkühlung im Wasser.
Am Ende nähern wir uns wieder Flüelen. Die Beine sind angenehm müde, die Hunde zufrieden, und im Kopf bleiben all die Bilder dieses Tages: das Wasser, die Berge, die besonderen Momente unterwegs.
Eine Tour, die genau das bietet, was man sich wünscht.♡
Ein Extra-Tipp als Ergänzung zum Ausflug, Digitaler Erlebnisweg der die Tour begleitet mit spannenden Infos und Quiz: smarTrails® - Harderbandtunnel
Nathalie und Livia mit Indira und Kaya (21.04.26)